Internationales Netzwerk für Universitäten-Altdorf
Internationales Netzwerk für Universitäten - Altdorf eG
Rollnerstraße 8, 90408 Nürnberg

 

Altdorfina

Nürnberger Universität zu Altdorf 1575 - 1809

 

Schola nobilis et patriciae 
 



Im Zuge des Landshuter Erbfolgekrieges wurde Altdorf im Jahre 1504 von der benachbarten Nürnberger Reichsstadt eingenommen. Die Geschichte Altdorfs ist seitdem eng mit der Nürnberger Geschichte und den dort vorherrschenden Patriziern verbunden. Die befestigte Stadt wurde ebenso wie Lauf und Hersbruck in den Status eines Nürnberger Pflegeamtes überführt und später als Sitz einer Schola nobilis für die Söhne der reichen Kaufmannsfamilien auserkoren. Wie viele andere Universitäten dieser Zeit ist auch die »Academia Altdorfina« aus einer höheren Schule hervorgegangen. Die Vorgeschichte bis zur kaiserlichen Erhebung zur Universität dauerte fast ein gesamtes Jahrhundert.
Zunächst stand den Nürnberger Räten der Sinn nach einem Gymnasium. Als St. Egidien schließlich im Jahre 1526 aus der Taufe gehobenen wurde, waren die Besten aus der Riege der Deutschen Humanisten persönlich zugegen. Prominente Zeitgenossen wie Melanchthon, Luther, Pirckheimer, Paumgartner, Dürer oder Hess spendeten Beifall, der jedoch schnell wieder verhallte. Denn nach nicht einmal zehn Jahren wurde der Lehrbetrieb wieder eingestellt, qualifizierte Lehrer wie auch befähigte Schüler machten sich rar. Der Spott blieb nicht aus: So schlug zum Beispiel Erasmus von Rotterdam vor, neben den Lehrern in Nürnberg doch auch die Schüler noch zu besolden.
Erst 30 Jahre später im Zusammenhang mit Altdorf wird eine Hohe Schule wieder erwähnt. Joachim Camerarius, der Gründungsrektor der ersten evangelischen Oberschule in Deutschland, schlägt dem Curator der Nürnberger Schulen und den Ratsmitgliedern vor, es erneut mit einem Gymnasium zu versuchen. Dieses Mal aber außerhalb der Reichsstadt. Zur Auswahl standen: das Kloster Engelthal sowie die Pflegeämter Hersbruck und Altdorf. Dass die Wahl schließlich auf Altdorf fiel, hatte die Stadt ihrer Bürgerschaft zu verdanken, die gerne Studenten aufnehme, außerdem die Silbergasse mit dem »Büttners Haus und dem Garten an der Stadtmauer« feilhielt, was sich gut für ein »Collegium« eignete. Seinen Status als Universitätsstadt verdankt Altdorf aber nicht zuletzt seiner abgeschiedenen Lage, »abwegs von der Strasse«. Denn die Großstadt hatte vielfältige Zerstreuungen zu bieten, besonders für die jungen Herren aus gutem Hause, die das dortige »Gymnasium illustre« besucht hatten. Camerarius wirkt seinerzeit auf den Rat der Stadt ein, die Hohe Schule aufs Land zu verlegen, »... dass weniger occasion und Zufälle gegeben, dadurch die Jugend an der Lehr und Zucht verhindert möchte werden.«

 

Vom Gymnasium illustre zur Altdorfer Universität
 



1571 wird in der Silbergasse endlich der Grundstein gelegt. Die Spendenliste führt sämtliche Namen des Nürnberger Patriziats auf, das sich durch die Wohltaten das Wohnrecht für seine Söhne im Hauptgebäude erkauft. Am 29. Juni 1575 wird die Adels- und Patrizierschule (schola nobilis et patriciae) feierlich eingeweiht. Von der Straßburger Akademie wurde Valentin Erythraeus als Rektor ins Fränkische berufen, der als Garant für eine humanistische Ausbildung und die Entwicklung zur Akademie stehen sollte. Sowohl der großzügige Gebäudekomplex, der den Raumbedarf weit überschritt, als auch die Qualifikation der Lehrer verdeutlichen, dass in Altdorf mehr als nur ein Gymnasium geplant war.
Vom kaiserlichen Hof in Prag bringt der Syndikus der Reichsstadt, Joachim König, im Jahre 1578 dann endlich die gute Nachricht mit nach Nürnberg: Das Altdorfer Gymnasium ward zur Akademie erhoben. Die kaiserliche Urkunde, ausgestellt von den Schreibern Rudolfs II., »von Gottes Gnaden und Gunst erwählter Römischer Kaiser, allzeit Mehrer des Reichs ... «, verkündet, dass »nach sorgfältigen Examen ... in Philosophie und den freien Wissenschaften« die Verleihung der »Titel eines Bakkalaureus oder eines Magisters« genehmigt seien. Die ersten vier Magistertitel werden bereits im folgenden Jahr verliehen, die neue Akademie steht vor ihrer Blütezeit.
Die Erhebung zur Universität stellte aber ein höheres Politikum dar und konnte erst knapp 50 Jahre später realisiert werden. Nürnberg bildete als Freie Reichsstadt einen der Grundpfeiler des Protestantismus in Süddeutschland, war aber auch dem deutschen Kaiser untertänig, der für die Gegenreformation stand. Der Einzug des Herrschers durch die Stadt zur Kaiserburg zählte zu den herausragenden Ereignissen der damaligen Zeit, der Aufenthalt diente der Herrschaftssicherung und wurde bestimmt von der großen Politik. Nürnberg profitierte von seinem Status als vom Kaiser und seinem Gefolge meistbesuchte Stadt im Heiligen Römischen Reiche Deutscher Nation, stand als Hüter des Reichsschatzes und der Herrschaftsinsignien, den Reichskleinodien, selbst in kaiserlichem Glanze. Zur Erlangung der Universitätsprivilegien kamen die Nürnberger nicht umhin, aus dem evangelischen Bündnis, der protestantischen »Union« auszutreten. Zudem wurde ein Reichssukkurs von 25.000 Gulden fällig, samt 900 Gulden an Kanzleigebühren.

 

Deutsche Universität mit Schönheitsfehler
 



Die Universität Nürnberg zählt mit ihrer Vorgeschichte zu den ältesten deutschen Universitäten. 1622 unterzeichnet Kaiser Ferdinand II. endlich die Urkunde zur Erhebung der Akademie in den Stand einer Universität. Zwar wurde schon 1586 die Gliederung nach Schulklassen aufgehoben, eine Ordnung in die vier klassischen Fakultäten einer humanistischen Universität in Kraft gesetzt. Doch der Ruf des Nürnberger Rates nach einer Volluniversität wird dennoch nicht ganz erhört: »Am meisten aber musste dem Rat an der Existenz einer theologischen Fakultät gelegen sein«, spielt der Erlanger Wissenschaftler Horst Claus Recktenwald auf die Machtverhältnisse im Reiche an. Nürnberg ergriff, wie beschrieben, Partei für den Protestantismus, war aber auch unmittelbar der Herrschaft eines katholischen Kaisers aus dem Hause Habsburg unterstellt.
Die Freie Reichsstadt Nürnberg als kleiner Territorialstaat war einerseits gezwungen, nach allen Seiten abwägend Stellung zu beziehen. Dieser vorsichtige Kurs sollte durch ein theologisches Kolloquium unterstützt werden, das sowohl allgemeines Ansehen genoss, als auch allen Konfessionen, also Lutheranern, Katholiken oder Kalvinisten gegenüber eine vermittelnde Haltung einzunehmen in der Lage war. Andererseits suchte man die Mitglieder des theologischen Kolloquiums sehr sorgfältig nach Gesichtspunkten der eigenen Politik und damit der Religion aus, denn auch die eigenen Untertanen sollten straff am reichsstädtischen Zügel geführt werden. Die Theologen selbst waren in ihrer Lehrtätigkeit einem strengen städtischen Regiment ausgeliefert. Maßnahmen wie zum Beispiel die Zensur durch die Nürnberger Stadtpfarrer, mal mehr, mal weniger ausgeübt, waren an der Tagesordnung und behielten während des 200jährigen Bestehens der Altdorfina für die Professoren aller Fakultäten ihren Bestand.

 

 

Humanistische Fakultäten ohne Haupt
 



Grundsätzlich war die Altdorfina seit 1622 durch ihre Erhebung zur Universität den anderen Hochschulen im Reich zwar gleichgestellt, doch in die rechtliche Etablierung einer theologischen Fakultät mischte sich ein Wermutstropfen: Nur der juristischen, medizinischen und philosophischen Fakultät war das Promotionsrecht gewährt. Warum der theologischen dieses Privileg verweigert wurde, erklärt sich aus der politischen Konstellation zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Dessen Charakter ist wenigstens in den Anfangsjahren noch konfessioneller Art gewesen, die theologische und konfessionelle Auseinandersetzung machte die Ansprüche des protestantischen Nürnberg zunichte.
Die Theologen lehrten neben Latein auch Griechisch und Hebräisch, aus ihrem Kreis rekrutierte sich zugleich die Geistlichkeit der Altdorfer Gemeinde. Die Altdorfina besaß das Ordinationsrecht für alle Pfarrer des Nürnberger Herrschaftsgebiets. Die Pfarreien trugen so zur Vereinheitlichung der Herrschaft bei. Bis zum Abbröckeln des scholastischen Weltbildes und der lutherischen Orthodoxie durch die Aufklärung verfestigte sich auch der theologische Ruf Altdorfs als ein Zentrum des süddeutschen Protestantismus. Denn vor der Einrichtung der neuen Landesuniversitäten zu Erlangen fand nur dort die Ordination aller Pfarrkandidaten des gesamten fränkischen und schwäbischen Raumes statt.

 

Juristische Fakultät
 



Der juristische Stand besaß in Nürnberg seit jeher hohen Stellenwert, im Staate der »königlichen Kaufleute« gingen Recht und Politik Hand in Hand. Der Stadtstaat konnte bereits eine lange juristische Tradition vorweisen, die patrizischen Söhne waren zum Studium des Römischen Rechts schon vor Einrichtung der Altdorfina über die Alpen gezogen. Mit »Rat gelehrter Doktoren« entstand bereits im 15. Jahrhundert eine vorbildliche Kodifikation städtischen Rechts. Mit großzügiger Unterstützung des Nürnberger Rates, der bei seinen Entscheidungen laufend auch seine juristischen Ratgeber (»Hochedelgestrenge und Hochgelehrte«) konsultierte, ward 1527 bis 1529 zum ersten Male eine Gesamtausgabe des Corpus juris civilis durch Gregor Haloander herausgebracht. Die Nürnberger legten auf die eigene Rekrutierung des juristischen Nachwuchses an der Altdorfer Akademie und Universität also ein besonderes Augenmerk.
Gelehrte ersten Ranges wie der Gründungsrektor Thomas Freigius, Verfechter der deutschen Unterrichtssprache und hervorragender Vertreter der französischen Rechtsschule, der begehrte niederländische Lehrer Hubertus van Giffen, der Franzose Hugo Doneau, einer der bedeutendsten Juristen des 16. Jahrhunderts, Schöpfer der Systematik des Zivilrechts und damit der modernen Jurisprudenz, Johann Heumann von Teutschenbrunn, erster Verfasser eines deutschen Polizeirechts, der Niederländer Peter Wesenbeck, der Italiener Scipio Gentilis oder Conrad Rittershausen konnten an die Altdorfina berufen werden. Sie sorgten dafür, dass die juristische Fakultät »mit vielen anderen Universitäten certieren« konnte.
In Altdorf wurde anders als auf den Landesuniversitäten Reichsrecht gelehrt, die Gutachten der Professoren waren weit über Nürnberg hinaus begehrt. Nach Verknappung der finanziellen Mittel und in Folge des untergehenden Sternes der Reichsstadt fanden sich nach dem Dreißigjährigen Krieg nur noch Juristen zweiten Ranges ein. Der Doktortitel, den der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz im Jahre 1666 an der Altdorfina ablegte, beweist aber noch einmal die wissenschaftliche Bedeutung der Nürnberger Universität und die Strahlkraft seiner juristischen Fakultät.

 

Medizinische Fakultät
 



Einrichtungen, wie der botanische Kräutergarten, das anatomische Theater oder die chemischen Laboratorien, verliehen der medizinischen Fakultät einen außerordentlichen Ruf. »Früher als anderswo pflegte man Forschung und Lehre«, so Horst Claus Recktenwald. Johann Jacob Baier bringt als begnadeter Physicus die Kenntnis der Natur auch in die Medizin ein, Johann Moritz Hoffmann, der es bis zum Präsidenten der kaiserlich-leopoldinischen Akademie bringt, die der Chemie. Lorenz Heister gilt als Vorreiter auf dem Gebiete der Chirurgie. Als einer der Wegbereiter der Fotografie gilt durch die Entdeckung der Lichtempfindlichkeit der Silbersalze Johann Heinrich Schulze. Die naturwissenschaftlichen Fächer beginnen sich jedoch schon aus der medizinischen Fakultät zu lösen und drängen nach Eigenständigkeit.

 

Studium Universale
 



Wer sich für ein Fachstudium an der Altdorfina einschreiben wollte, musste zunächst das Grundstudium der sieben freien Künste oder Wissenschaften an der Artistenfakultät durchlaufen: Im sogenannten Trivium wurden Grammatik, Dialektik und Logik gelehrt, im Quadrivium Mathematik, Astronomie, Musik und die Kunst der Rhetorik. Besonders die Fähigkeit in freier Rede zu diskutieren, Standpunkte und Erkenntnisse vorzutragen, sie zu begründen, zu rechtfertigen und zu untermauern, galt damals (wie heute) als eine der Kerndisziplinen und Schlüsselfähigkeiten der Ausbildung. Wer als gebildeter Bürger, Lehrer oder Wissenschaftler nicht fähig war, so genannte Disputationes zu führen und darin zu bestehen, hatte seinen Ruf schnell verspielt. Zumal auch wesentliche Bestandteile der einzelnen Semester und der Prüfungen derart abgehalten wurden. Auch das Ablegen von Magister- und Doktortiteln beinhaltete zu gleichen Teilen die Verfertigung einer schriftlichen Abhandlung sowie die anschließende Begründung des Inhalts, der Thesen und Ausformulierungen.
Die breite Palette der philosophischen Fakultät nahm sowohl die Interdisziplinarität der Fakultäten wie auch das Studium Universale vorweg und bescherte der Altdorfina einige Gelehrte, die sich deutlich über dem Durchschnitt bewegten. Georg Andreas Will, Ordinarius und Rektor der Altdorfina, war ein wichtiger Vertreter der Aufklärung, bedeutender Lehrer und Autor von der Philosophie über die Historische Wissenschaft bis zur Literatur. Mit dem Eintritt des Mathematikers und Physikers Johann Christoph Sturm vollzieht sich der Wechsel von der aristotelisch-scholastischen Weltanschauung zu den Lehren Galileis und Keplers. Sturm führte dazu das Experiment in den wissenschaftlichen Unterricht ein, verfasste Standardwerke für den Lehrbetrieb, verbesserte Geräte wie die Luftpumpe, die Camera Obscura oder die Toricellische Röhre und skizzierte bereits früh das Differenzialthermometer.

 

Eine neue Ordnung
 



Erst 1696 und damit hundert Jahre zu spät erhielt auch die Theologische Fakultät das Promotionsrecht; dem Prokanzler standen ab 1697 sämtliche kaiserlichen Privilegien zur Verfügung. Die Aufklärung hatte die humanistisch-melanchthonische Universität, in der alle Wissenschaften der Theologie zugeordnet sind, bereits abgelöst. Die neue Universität in Erlangen, die 1743 im Geiste des aufgeklärten Absolutismus gegründet wurde, überholte die Altdorfina, vor allem im Prüfungs- und Ordinationsrecht für die Pfarrer. Die Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth und andere fränkische Standesherrschaften schickten ihre angehenden Geistlichen nun nach Erlangen, die theologische Fakultät Altdorf verlor zunehmend an Bedeutung. Verschärfend wirkte noch der Zwang für die Studenten, sich an ihren Heimatuniversitäten einschreiben zu müssen.
In den meisten Reichsstädten setzte bereits während und nach Ende des Dreißigjährigen Krieges ein Bedeutungsverlust ein, der sich mit hohen Schulden, Kriegsabgaben an Wallenstein, später an Preußen und Franzosen sowie durch die Verarmung aller Schichten der Bürgerschaft bemerkbar machte. Bis zur Eingliederung Frankens ins Bayerische Königreich schrumpft die Nürnberger Bevölkerung um mehr als die Hälfte. Einschreibungen und finanzielle Ausstattung an der Altdorfina gingen rapide zurück, die Sanierung oder eine Verlegung nach Nürnberg wären längst nötig gewesen. In den napoleonischen Kriegen, der Neugliederung auf Deutschlands Landkarte und der damit einhergehenden Machtentfaltung der Territorialstaaten wie etwa Bayerns, so stellt Horst Claus Recktenwald fest, liegen die vorherrschenden Gründe, dass zwischen 1790 und 1815 »gut die Hälfte aller deutschen Universitäten ihr Ende finden«.

 

Das Ende der Altdorfina
 



Auf Grund des „unzulänglichen Fundierungsvermögens« lösen Minister Maximilian von Montgelas und Max I. Joseph, vom Kurfürsten zum König aufgestiegener Herrscher von Napoleons Gnaden, die Nürnberger Universität zu Altdorf auf: Um „dereinst, sobald die Zeitumstände es gestatten, mit einer anderen in Unserem Königreiche befindlichen Universität« vereinigt zu werden, die ein »vollständiges protestantisches theologisches Studium« ermöglicht. So geht die Altdorfina 1809 also in der neuen Erlanger Landesuniversität auf. Auch die Universitätsbibliothek, die mit fast 50.000 Bänden äußerst umfangreich ausfällt, geht an die Universität in Erlangen. Darunter die berühmte Bibliothek des Nürnberger Stadtarztes Christoph Jakob Trew (1695-1769), 38.000 naturwissenschaftliche Bände des 16.-18. Jahrhunderts, dazu Handschriften, Wiegendrucke, Dissertationen sowie eine einzigartige Sammlung von Gelehrtenbriefen der Frühen Neuzeit.
Die ehemals Freie Reichsstadt Nürnberg verliert zu Beginn des 19. Jahrhunderts also ihre akademische Souveränität. In Deutschland ist aber keine Universität aus Renaissance, Barock oder Aufklärung heute noch so gut erhalten wie die Altdorfina. Von 1824 bis 1924 findet in den Gebäuden der ehemaligen Hochschule ein Jahrhundert lang das Lehrerseminar seine Heimat. Seit mehr als 75 Jahren widmen sich danach im Wichernhaus die Rummelsberger Anstalten der Förderung junger Menschen mit Körperbehinderung.
Nach über 200 Jahren greift das Internationale Netzwerk Universitäten - Altdorf die humanistische Tradition und universelle Lehre der Altdorfina wieder auf. Neben spezialisiertem, berufsbezogenem Wissen in Lehre und Forschung setzt die Hochschule besonders auf die Vermittlung universeller Bildung, umfassender Sozialkompetenz sowie die Entwicklung von Persönlichkeit und Charakter.